Samstag, 5. Oktober 2013

Zuhälter im Frauenknast



Zuhälter im Frauenknast

 

Es gibt immer wieder Nachrichten, die wollen einem einfach nicht in den Kopf. Es wäre zu gefährlich für die Mitglieder der Goldenen Morgenröte, wenn sie während der Untersuchungshaft im normalen Gefängnis inhaftiert wären. Soweit kann ich das nachvollziehen. Deswegen wurden Zellen im Frauentrakt des Gefängnis Korydallos für diesen Zweck angepasst. Dort befinden sich nun der Anführer der Goldenen Morgenröte, Nikolaos Michaloliakos, seine rechte Hand, Christos Pappas und der Abgeordnete Iannis Lagos.
Lagos wird der Zuhälterei bezichtigt. Bei Michaloliakos ist es allgemein bekannt, dass er sein Geld als Bordellbesitzer verdiente. Diese beiden werden im Frauengefängnis eingesperrt. Da verschwimmt die Grenze zwischen Justiz und Satire.

Freitag, 4. Oktober 2013

Stadtrat fordert die Schließung der Büros der Goldenen Morgenröte



Stadtrat fordert die Schließung der Büros der Goldenen Morgenröte

 

Der Stadtrat von Nikea spricht sich in einem Entschluss geschlossen gegen die nazistische Partei aus. Sie fordern das zügige und entschlossene Vorgehen der Justiz und deren Unterstützung bei der Entfernung der Büros des Ortsverbandes der Goldenen Morgenröte. Der wegen des Mordes an Pavlos Fyssas festgenommene Georgios Roupakias ist Mitglied dieses Ortsverbandes.

Neuste Umfragewerte



Neuste Umfragewerte

 

Die zweistelligen Umfragewerte der Goldenen Morgenröte im Juli (14,5%) waren erschreckend. Seit dem Mord an Pavlos Fyssas verliert die Partei Anhänger. In der letzten Umfrage der Firma VPRC steht sie jetzt bei 8,5%. Leider bleibt sie jedoch in den Umfragen weiterhin drittstärkste Partei.
Nach der Übereinstimmung mit der Auffassung, dass es sich bei der Goldenen Morgenröte um eine kriminelle Vereinigung handelt, sagten:
54% stimmen völlig überein
14% stimmen wahrscheinlich überein
8% stimmen wahrscheinlich nicht überein
8% stimmen nicht überein
16% keine Antwort

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Wieder auf freiem Fuß



Wieder auf freiem Fuß

 

Drei der gestern dem Untersuchungsrichter vorgeführten Abgeordneten der Goldenen Morgenröte sind, unter Auflagen, auf freiem Fuß. Beim Verlassen des Gerichts griffen sie sowohl verbal als auch tätlich Journalisten an.  Sie dürfen das Land nicht verlassen. Außerdem hinterlegte Ilias Kasidiaris eine Kaution von 50.000 Euro.
Im Vergleich der Fall Viky Stamati, der Ehefrau des früheren Abgeordneten und Ministers der PASOK Akis Tsochatzopoulos. Sie ist seit April 2012 in Untersuchungshaft im Zusammenhang mit der Anklage wegen Korruption und Steuerhinterziehung, welche gegen ihren Ehemann erhoben wurde. Ihr Antrag auf Haftverschonung, damit sie sich, gegebenen Falls unter Hausarrest, um ihr fünfjähriges Kind betreuen zu können wurde abgelehnt. Im Sommer wurde eine beidseitige Brustamputation unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen der Polizei vorgenommen.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Anwalt aus Partei ausgeschlossen



Anwalt aus Partei ausgeschlossen

 

Die konservative Regierungspartei Nea Dimokratia hat den Anwalt Pavlos Sarakis wegen „parteifeindlichen und unethischen Verhaltens“ aus der Partei ausgeschlossen. Sarakis vertritt den Abgeordneten der Goldenen Morgenröte Ilias Kasidiaris.

vor dem Ermittlungsrichter



Nazi-Abgeordnete vor dem Ermittlungsrichter

 

Heute werden vier Abgeordnete der Goldenen Morgenröte (Kasidiaris, Panagiotaros, Lagos und Michos) den Ermittlungsrichtern vorgeführt. Nicht jedoch der Anführer der Partei, Nikolaos Michaloliakos. Dieser bat erst am Mittwoch vorgeführt zu werden. Seine Aussage sollte auch für seine Mitangeklagten spannend werden. Nach Bombenanschlägen 1978, stand Michaloliakos schon einmal, wegen  Verstoßes gegen das Antiterrorgesetz vor Gericht. Die Anklage wurde geändert in Verstoß gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz und das Strafmaß von Verbrechen zu Vergehen herabgestuft, nachdem er offensichtlich 8 Mitglieder seiner Organisation an die Polizei verriet. Diese erhielten Haftstrafen zwischen 5 und 12 Jahren. Michaloliakos kam damals mit 13 Monaten davon.